Neubau Wasserwerk Kalchreuth


Vorausgegangene Untersuchungen im Rahmen einer vorausgehenden planerischen Untersuchung der Ertüchtigungs- und Verbesserungsmöglichkeiten wurden in einer STUDIE folgende Varianten untersucht:

-    Variante 1    Ertüchtigung der bestehenden Anlage in Teilausbauschritten
-    Variante 2    Teilauflassung der Altanlage und Neubau der Verfahrenstechnik (Anbau)
-    Variante 3    Auflassung der Altanlage und kompletter Neubau des Wasserwerkes
-    Variante 4    Auflassung der Aufbereitungsanlage und komplette Fremdversorgung
                           mit Trinkwasser über Nachbarversorger
-    Variante 5    Auflassung der Aufbereitungsanlage und komplette Fremdversorgung
                           mit Trinkwasser vom den Großversorger N-ERGIE AG

Nachdem der Gemeinderat im Dezember 2011 nach Überprüfung der Voruntersuchungen und Ausbau- bzw. Versorgungsvarianten einstimmig den Neubau der Wasserversorgungsanlage beschlossen hatte, wurde nach öffentlicher Ausschreibung und Auftragsvergabe mit dem Bau der Maßnahme begonnen.

Als Standort zur Errichtung der Aufbereitungsanlage bot sich günstig ein Gelände an, das sich bereits im Eigentum der Gemeinde Kalchreuth befindet und unmittelbar an den Zufahrtsweg zum bestehenden Wasserwerk angrenzt, in dem bereits die Trinkwasser-Transportleitung vom Wasserwerk zum Hochbehälter verläuft. Die Energiezuführung zum neuen Wasserwerk kann günstig von der Trafostation am Gelände der benachbarten Kläranlage erfolgen.

Die rund 3.000 Kalchreuther Bürger werden auch weiterhin über die zwei Tiefbrunnen versorgt, die das Grundwasser über bestehende Rohrleitungen in die neue Wasseraufbereitungsanlage fördern. Nach der Vorbelüftung in einem Oxidator wird das Brunnenwasser mit Hilfe von zwei Druckfiltern von den Inhaltsstoffen des Grundwassers gereinigt, die leistungsfähiger sind und betriebsstabiler arbeiten als die bislang betriebene Altanlage. Im alten Wasserwerk stand für die Wasseraufbereitung lediglich ein kleines offenes Filterbecken zur Verfügung. Das Wasser wird nach der Aufbereitung in zwei unterirdischen Wasserkammern zwischengespeichert und dann aus diesen in den zentralen Hochbehälter der Gemeinde nach Käswasser gepumpt. Von dort wird es in das Versorgungsnetz der Gemeinde verteilt. Das Wasserwerk ist nach dem heutigen modernen Stand weitgehend automatisiert und mit einer Computerüberwachung ausgerüstet.
Das Klarwasser aus dem Spülwasserbecken wird dem Vorflutgraben zugeleitet, in den auch der KLA-Ablauf mündet. Sanitärabwasser und Schmutzwasser werden dem Abwasserpumpwerk zugeführt.

Generalplaner:    Ingenieurbüro Kellermann & Engelhardt ITEC GmbH aus Nürnberg

Beteiligte Fachplaner:   
Aufbereitungs- u. Wassertechnik:    Ingenieurbüro shp GbR aus Markt Schwaben
Tragwerksplanung:                        Kästner Ingenieure GmbH aus Nürnberg
Elektro- und Fernwirktechnik:          ELO-Consult GmbH aus Nürnberg

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