Medienmitteilung - COVID-19-Schnelltestkonzept

Corona Plakat Mai 2020

COVID-19-Schnelltestkonzept
Sieben ortsnahe Testmöglichkeiten

Nach dem mobilen Schnelltestangebot ist so weit: Um ein ortsnahes, längerfristiges Angebot an Schnelltests zu ermöglichen, hat das Landratsamt Erlangen-Höchstadt gemeinsam mit dem Staatlichen Gesundheitsamt Erlangen mehrere Vereinbarungen vor Ort getroffen. An mehreren Orten können sich Bürgerinnen und Bürger seit Montag, 22. März täglich kostenlos testen lassen.

Heroldsberg, Uttenreuth, Herzogenaurach und Hemhofen mit der 21Dx GmbH
Durch die Firma 21Dx GmbH werden vorerst insgesamt an vier Tagen in fünf Gemeinden Testmöglichkeiten eingerichtet: Heroldsberg und Uttenreuth (Montag), Hemhofen (Mittwoch), Baiersdorf (Freitag) und Herzogenaurach (Samstag). Diese Teststrecken werden jeweils für sechs Stunden von 14 bis 20 Uhr betrieben. Pro Stunde sind bis zu 30 Tests durchführbar. Anders als bei der mobilen Schnellteststrecke mit einmaligen Aktionen ist bei den festen Standorten eine Voranmeldung per E-Mail erforderlich. Interessierte können sich über einen Zugangslink der Firma 21Dx GmbH anmelden. Dieser ist zeitnah über die Landkreis-Homepage https://www.erlangen-hoechstadt.de/ und die ERH-App verfügbar. Das Ergebnis wird als PDF übermittelt.

 

Das Testangebot jeweils von 14 bis 20 Uhr mit Termin im Überblick

Montag: Bürgersaal des Marktes Heroldsberg, über Bahnhofstraße oder Rathaus erreichbar
Montag: Bürgersaal der Verwaltungsgemeinschaft Uttenreuth, Erlanger Str. 40, 91080 Uttenreuth
Mittwoch: Bürgertreff der Gemeinde Hemhofen, Blumenstraße 21, 91334 Hemhofen
Freitag: Mehrzweckhalle Baiersdorf, Am Igelsdorfer Weg 2, 91083 Baiersdorf
Samstag: Sporthalle des Staatlichen Beruflichen Schulzentrums Herzogenaurach Friedrich-Weiler-Platz 2, 91074 Herzogenaurach

Zusätzlich sollen an Ostern (03./04.04.2021) Testungen angeboten werden. Termine gibt die Kreisverwaltung rechtzeitig bekannt.

Weitere Angebote durch das BRK in Höchstadt und Erlangen mit und ohne Termin
Des Weiteren bietet der Kreisverband Erlangen-Höchstadt des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK) künftig in der Bereitschaft Höchstadt/Aisch, Ezzilostraße 1A an zwei Tagen Testungen an. Dienstags von 16 bis 20 Uhr und sonntags von 10 bis 14 Uhr. Zusätzlich erhöht das BRK am Schnelltestzentrum Erlangen in der Henri-Dunant-Straße 4 (gelbes Haus) seine Kapazitäten. Somit ist das Angebot dort ab Montag (22.03.) auch für Landkreisbürgerinnen und -bürger von Montag bis Freitag von 16 bis 20 Uhr erreichbar, zusätzlich am Ostersamstag (03.04.20219). Bei den Angeboten des BRK ist eine Voranmeldung zu empfehlen, jedoch auch ohne Termin möglich. Dann sind jedoch Wartezeiten zu berücksichtigen. Informationen und Anmeldung ist über https://www.kverlangen-hoechstadt.brk.de/ueber-uns/s.html oder per E-Mail an schnelltestzentrum@kverh.brk.de möglich. Parkplätze stehen kostenfrei in direkter Umgebung zur Verfügung. Der Zugang ist barrierefrei.

Worauf bei den Tests zu achten ist
Bei einem Schnelltest nimmt geschultes Personal einen Nasenabstrich und wertet diesen vor Ort aus. Das Testergebnis liegt normalerweise nach 15 bis 30 Minuten vor. Mit dem Schnelltestkonzept unterstützt der Landkreis das Testangebot des Bundes, der die Kosten übernimmt. Ein Zutritt ist an allen Stationen nur mit FFP-2-Maske möglich. Das Landratsamt Erlangen-Höchstadt bittet, die gültigen Abstands- und Hygieneregeln vor Ort unbedingt einzuhalten und eventuelle Wartezeiten zu berücksichtigen. Wichtiger Hinweis: Es handelt sich bei dem Schnelltestangebot nicht um einen PCR-Test. Wer sich krank fühlt und einen PCR-Test benötigt, wird dort nicht getestet und muss einen Termin beispielsweise über das Testzentrum oder den Hausarzt vereinbaren.

Über das Schnelltestangebot in ERH
Das Landratsamt will das Schnelltestkonzept regelmäßig überprüfen und gegebenenfalls anpassen. Zudem prüft das Gesundheitsamt auch Testangebote Dritter, die nach der Testvereinbarung mit Testungen beauftragt werden können, soweit diese die entsprechenden Voraussetzungen erfüllen. Die Testmöglichkeiten in Apotheken und bei niedergelassenen Ärzten sind ebenfalls nutzbar. Landrat Alexander Tritthart betont, dass die nun ausgebauten Testmöglichkeiten ein „wichtiger Baustein“ zur Eindämmung des Infektionsgeschehenes seien. Er appelliert jedoch, mit dem Angebot der Jedermann-Testung umsichtig umzugehen und sich bei einem negativen Ergebnis nicht in falscher Sicherheit zu wiegen.

 

drucken nach oben